Zu Festungsmauern und Residenzschlössern

Über den Lichtenauer Weg im Romantischen Franken

Start
Sachsen bei Ansbach
Dauer
5 h
Länge
18 km
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Die Ansbacher Altstadt aus dem Fenster, Foto: Florian Trykowski
An der Festung Lichtenau, Foto: Ulrich Büscher
Leonhard-Fuchs-Garten mit Citrushaus, Foto: Florian Trykowski
Außenansicht vom Ansbacher Schloss, Foto: Florian Trykowski
Eckdaten zur Tour
Diese Wandertour durchs Romantische Franken erfüllt gleich drei Wünsche auf einmal: Natur, Kultur und Genuss. Erleben Sie typisch frän­kische Dörfer, die Festung Lichtenau, eine urig sprudelnde Quelle und die se­hens­werte Residenzstadt Ans­bach mit Hofgarten und his­to­rischer In­nen­stadt.

Die gut 17 Kilometer lange Tour ist mit normaler Kondition gut zu bewältigen. Feste Wege überwiegen, dennoch kann es je nach Wetter an einigen Stellen auch mal nass sein. Viele flache Stücke in Fluss­tä­lern machen die Route komfortabel, nur einige kürzere Anstiege müssen bewältigt werden. Für Abwechslung sorgen ein paar wurzelige Trails durch den schönen Misch­wald.
 
Diese Tour ist ein "VGN Freizeittipp“ und in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg entstanden.

 
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Entdecker

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Sachsen bei Ansbach
4 Tourstationen
18 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Ansbach

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Sachsen bei Ansbach

Wegbeschreibung

Verlassen Sie den Bahn­hof Sachsen (b Ans­bach) zur Bahn­hof­stra­ße hin und wechseln am besten gleich auf die linke Seite. Mit dem Radweg­wei­ser Lichtenau, 1,1 km geht es bergab – mit schönem Blick über den Ort im Tal.

Nach kurzem Weg kommen Sie an der evangelisch-lutherischen Wehrkirche St. Alban vorbei, deren Vorgängerbau – eine Holzkirche – bereits um das Jahr 800 bei der Gründung des Ortes entstanden ist. Das Museum im Kirchturm kann auf Anfrage besichtigt werden.

Unmittelbar nach der Kirche biegen Sie rechts ab – der Route folgend bis nach Volkersdorf hinein und schließlich auf den Rezatweg. Der führt hinaus in die freie Landschaft des Frän­kischen Rezattales.

Es geht mit dem Weg­wei­ser Lichtenauer Weg romantisch dahin auf einem Wiesentrampelpfad.

Sie steigen auf einem schmalen Steg über die Rezat. Im Rezattal kommen wir an „Eberhards Gänsegarten“ vorbei schließlich nach Lichtenau.

Festung Lichtenau

Die Festung Lichtenau thront als beeindruckend mächtige Wallanlage mit massiven Türmen an allen fünf Ecken im gleichnamigen Örtchen. Durch die Lage Lichtenaus als taktischer Vorposten der Reichsstadt Nürn­berg in­ner­halb des Territoriums der Markgrafen von Brandenburg-Ans­bach kam es in der Geschichte häufig zu Spannungen und Zerstörungen bei kriegerischen Aus­ei­nan­dersetzungen.

1806 fiel die Festung, genauso wie Franken und Nürn­berg, an das Königreich Bayern. Sie diente von da an bis 1973 als Gefangenenanstalt. Nach um­fang­reicher Restaurierung wird sie heute als Außenstelle des Bay­e­rischen Staatsarchivs Nürn­berg genutzt. In den Som­mer­mo­naten finden im Innenhof Ver­an­stal­tungen wie Konzerte und das Miniburgfest statt.

Die Besichtigung des sehenswerten Außenbereichs in­ner­halb der Festungsmauern ist von April bis Ok­to­ber möglich. Mit dem Titel „Der Nürn­berger Stachel im Fleisch der Ans­bacher Markgrafen“ wurde ein Rundweg als „His­to­rischer Weg“ angelegt. Der Museumsverein e. V. bietet Führungen an.

Für weitere Infos wie Öffn­ungs­zeiten, Führungen und Termine steht Ihnen die Ge­mein­dever­wal­tung Lichtenau zur Ver­fü­gung: Tel. 09827 92110

Von-Heydeck-Straße
91586
Lichtenau
Telefon: 09827 92110
E-Mail Adresse: poststelle@markt-lichtenau.de

Wegbeschreibung

Nun geht der Weg weiter zur evangelisch-lutherischen Dreieinigkeitskirche.

Weiter folgen Sie dem Weg­wei­ser „Museum“ in die Holzschuherstraße. Ein kulinarischer Zwischenstopp lohnt bei „Margas Scheune“ (Marktpl. 2, 91586 Lichtenau, Tel. 09827 928030) auf dem Marktplatz.

Es geht nach links durch das Obere Torhaus mit dem Wegweiser Museum Markt Lichtenau und damit wieder hinaus aus dem ehemals befestigten und bewachten his­to­rischen Orts­kern.

Museum Markt Lichtenau

Das Museum Markt Lichtenau im Oberen Torhaus am Markt­platz be­schäf­tigt sich mit ortstypischen und speziellen Themen der Region Westmit­tel­fran­ken wie die Rezat-Mühlen-Aus­stel­lung, die Samm­lung Feierabendziegel. Sowie das besondere Thema Sandstein und Steinbrüche, das typisch ost für Lichtenau, aber auch ein überregionales Thema in und für Franken.

Exklusiv im Museum sind Filme zu sehen wie „Der Lichtenauer Steinbruch“, „Die Frän­kische Rezat Teil 1 und 2“, „Nadler – Die Nadelherstellung von 1930 und 1960“, „Mühlen im Zandtbachtal“ etc.

Marktplatz (Oberes Torhaus)
91586
Lichtenau
Ansprechpartner: Kontakt über Gemeindeverwaltung Lichtenau
Telefon: 09827 92110
E-Mail Adresse: poststelle@markt-lichtenau.de

Wegbeschreibung

Nach dem Torhaus geht es hinaus aus der Stadt. Mit dem roten Punkt als Wandermarkierung führt der Weg bergauf, über grüne Wald- und Wiesenpfade dahin.

Ein Wiesentrampelpfad führt Sie an einem Bächlein entlang und im Talgrund der Fränkischen Rezat an Weihern vorbei, dann bergan und bergab.

Die Fränkische Rezat mit ihren zahlreichen Nebenflüsschen ist Romantisches Franken pur. Es geht geradewegs auf den Silberbach und sein pittoreskes Tal zu.

Das Tal ist reich an Mühlen, die teilweise noch in Betrieb sind. Hier rauscht der Bach wild und taucht unter.

Sie wandern hinauf auf eine Anhöhe, wo Sie weit über den idyllischen Talgrund blicken können.

Weiter geht es über Moospfade, Graswege und durch lichten Laub- und Nadelwald.

Hofgarten Ansbach

Flanieren und schauen: beim Lustwandeln durch die vierreihige Lindenallee!

Einst wie jetzt bei den jährlich geplanten Rokoko-Festspielen erregen die his­to­rischen Kostüme und hochgesteckten Haartrachten der „Hochfürstlichen Durchlaucht“ Aufsehen. Edel und adelig stolziert(e) Markgräfin Friederike Luise von Brandenburg-Ans­bach im opulenten, grünen Rokokokleid daher, so wie zu Zeiten des glanzvollen französischen Rokokos.

His­to­rische Rosen und zahl­reiche Sorten von Heilkräutern im Bereich des Fuchsgartens, angelegt zum 500. Ge­burts­tag des großen Botanikers Leonard Fuchs, dereinst Leibarzt des Markgrafen Georg des Frommen. 200 Kräuter aus seinem berühmten „New Kräuterbuch“ des 16. Jahrhunderts sind im symmetrisch mit Buchs-Sträuchern umrandeten Garten zu bestaunen, ganz nach Renaissance-Vorbild.

Die Stadt Ans­bach bietet einstündige Führungen „Hofgarten Ans­bach – ein barockes Juwel“ an.

Kulinarik-Tipp: Am ersten Verzweig rechts zum Pavillon mit den roten Säulen und noch einmal an der Rezat ent­lang zur Orangerie, eine der his­to­rischen Perlen Frankens mit Café, Eispe­zi­a­li­täten und feinem regionalen und in­ter­na­ti­o­nalen Gastronomiean­ge­bot im ein­ma­ligen Ambiente des Hofgartens.

Promenade 27
91522
Ansbach
Telefon: 0981 9538390
01.04. - 31.08.
Montag: 07:15 - 22:00 Uhr
Dienstag: 07:15 - 22:00 Uhr
Mittwoch: 07:15 - 22:00 Uhr
Donnerstag: 07:15 - 22:00 Uhr
Freitag: 07:15 - 22:00 Uhr
Samstag: 07:15 - 22:00 Uhr
Sonntag: 07:15 - 22:00 Uhr
01.09. - 31.10.
Montag: 07:15 - 20:00 Uhr
Dienstag: 07:15 - 20:00 Uhr
Mittwoch: 07:15 - 20:00 Uhr
Donnerstag: 07:15 - 20:00 Uhr
Freitag: 07:15 - 20:00 Uhr
Samstag: 07:15 - 20:00 Uhr
Sonntag: 07:15 - 20:00 Uhr
01.11. - 28.02.
Montag: 07:15 - 18:00 Uhr
Dienstag: 07:15 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 07:15 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 07:15 - 18:00 Uhr
Freitag: 07:15 - 18:00 Uhr
Samstag: 07:15 - 18:00 Uhr
Sonntag: 07:15 - 18:00 Uhr
01.03. - 31.03.
Montag: 07:15 - 20:00 Uhr
Dienstag: 07:15 - 20:00 Uhr
Mittwoch: 07:15 - 20:00 Uhr
Donnerstag: 07:15 - 20:00 Uhr
Freitag: 07:15 - 20:00 Uhr
Samstag: 07:15 - 20:00 Uhr
Sonntag: 07:15 - 20:00 Uhr

Wegbeschreibung

Vom Hofgarten aus ist es nur noch ein kurzer Weg zum Bahnhof. Vorher noch unbedingt sehenswert: Das Residenzschloss Ansbach.

Residenzschloss Ansbach

Ansbach gilt als „Stadt des fränkischen Rokoko“. Das wohl berühmteste Bauwerk ist die Residenz der Markgrafen von Ansbach-Bayreuth. Sie entwickelte sich aus einem mittelalterlichen Stifthof außerhalb der Stadtmauer, dessen Spuren noch in der heutigen Residenz zu finden sind.

Es gibt in Deutschland fast keine andere Residenz, deren Ursprungszustand des 18. Jahrhunderts so erhalten geblieben ist bzw. bewahrt wurde. Besonders sehenswert ist das Deckengemälde im Festsaal, des italienischen Malers Carlo Carlone sowie die Gemäldegalerie - eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen) und das Spiegelkabinett mit feinstem Meißener Porzellan.

Gegenüber des Schlosses liegt der Hofgarten mit Orangerie und zahlreichen Kübelpflanzen sowie einem Heilkräutergarten.

Das goldene Zeitalter der Markgrafen von Ansbach wird bei den „Ansbacher Rokokospielen“ im Juli wieder lebendig. Dann flanieren Hofdamen und Edle durch den Hofgarten und bei Musik und Feuerwerk erwacht das 18. Jahrhundert vor den authentischen his­to­rischen Kulissen wieder zum Leben.

Musikbegeisterte sollten sich außerdem die „Bachwoche Ans­bach“ Ende Juli/Anfang Au­gust vormerken.

Promenade 27
91522
Ansbach
Telefon: 0981 9538390
E-Mail Adresse: sgvansbach@bsv.bayern.de
01.04. - 30.09.
Dienstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 09:00 - 18:00 Uhr
01.10. - 31.03.
Dienstag: 10:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 - 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 16:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 16:00 Uhr

Tourende am Bahnhof Ansbach

Wegbeschreibung

Von Hofgarten oder Schloss aus ist es nur ein kurzer Weg zum Bahnhof Ansbach.

Tourenkarte

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Start

Bahnhof Sachsen bei Ansbach

91623 Sachsen bei Ansbach

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