Sieben Berge und eine Burg

Auf dem Sieben-Berge-Rundweg durch Burg Stargard

Start
Burg Stargard
Dauer
3 h
Länge
6 km
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Burg Stargard, Foto: Stadt Burg Stargard
Burg Stargard Stadtpanorama Burg Stargard
Foto: Rodelbahn Burg Stargard
Eckdaten zur Tour
Sieben Berge, ein geheimnisvoller Wald und eine Burg… Was wie das Märchen von Schneewittchen klingt, liegt im Hier und Heute: In der Stadt Burg Stargard gibt es sieben Berge – sagen wir mal lieber sanft ansteigende Erhebungen –, die ein schöner, sechs Kilometer langer Rundweg verbindet, und die märchenhafte Burg mit Museum und Gewandschneiderei. Bei der Wanderung bergauf, bergab sind 84 Höhenmeter zu überwinden. Der familienfreundliche Weg ist mit dem Zeichen der sieben Berge gut ausgeschildert und bietet zauberhafte Sichten auf die Altstadt und die weite, hügelige Landschaft. Eigentlich umgeben die Stadt noch weitere Berge. Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, planen Sie unbedingt einen Abstecher auf den Hunnenberg ein, denn hier öffnet in der Saison von April bis Oktober eine Sommerrodelbahn. Mit dem Regionalexpress RE5 kommen Sie ganz bequem nach Burg Stargard.
Eine Wandertour für Kurztrip, Familien, Naturliebhaber und Entdecker

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Burg Stargard (Meckl)
4 Tourstationen
6 km / 3 Stunden
Endbahnhof
Burg Stargard (Meckl)

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Burg Stargard (Meckl)

Wegbeschreibung

Von der Bahnhofstraße gelangen Sie rechter Hand in die Strelitzer Straße. Nach nur wenigen Schritten führt nach links eine Treppe hinauf zum Hermann-Löns-Weg. Hinter dem letzten Haus bringt Sie eine schmale Treppe nach rechts auf einen Weg bergan. Und schon haben Sie den ersten Berg bewältigt: Sie stehen auf dem Windmüllerberg mit einer schönen Aussicht vom Plateau auf die Stadt. Der Name erinnert an Zeiten, als hier noch Windmühlen standen. Gehen Sie über den „Schäferstein“, einen Hügel mit einer einzelnen Kiefer, linker Hand die Treppe hinunter. Der Wanderweg, ein Hohlweg, bringt Sie hinunter auf eine Pflasterstraße. Folgen Sie dieser, gelangen Sie in den Burgpark mit seinen verschlungenen Wegen und sind schon bald auf dem Burgberg, dem mit 90 Metern höchsten der sieben Berge. Hier lädt die Burg Stargard, die der Stadt den Namen gab, ein, „erobert“ zu werden. Sie ist übrigens die nördlichste erhaltene Höhenburg Deutschlands. Hier gibt es ein Burghotel und den Burggasthof „Alte Münze“. Vom Burgturm können Sie bei guter Sicht bis zu 30 Kilometer ins Land schauen.

Burg Stargard

Sehenswertes zum Stauen und Erleben in Burg Stargard. Die um 1236 erbaute Burganlage mit Museum, Kraut- und Wurzgarten, Gewandschneiderei und Burgpark bietet den Besuchern einen einmaligen Blick in das Leben im Mittelalter. Vom Burgturm aus kann man weit in die Ferne blicken und das Gelände mit Vor- und Hauptburg von oben betrachten. Im Bereich vor der Burganlage befindet sich ein Abenteuerspielplatz, welcher beim Burgbesuch ein Muss für unsere kleinen Gäste ist.

Burg 1
17094
Burg Stargard
Telefon: +49 (0)39603 25351
E-Mail Adresse: ti@burg-stargard.de
Burg Stargard Höhenburg Burg Stargard

Wegbeschreibung

Laufen Sie nach der Besichtigung der Burg den Pfad hinunter bis zur Weidefläche und dann nach links parallel zur Bahnstrecke in Richtung Stadt. An der Burgstraße geht es rechts über die Bahnbrücke in die Kurze Straße und dann wieder rechts in den Sabeler Weg. An einem Wohnblock linker Hand erklimmen Sie die lange Treppe, die zum Klüschenberg hinaufführt. Oben angekommen finden Sie inmitten von schönen Eichen- und Hainbuchen einen Naturlehrpfad.

Klüschenberg

Einst stand auf dem höchsten Punkt des 86 Meter hohen Klüschenbergs eine kleine Einsiedelei, früher „Klause“, mecklenburgisch „Klüsche“ genannt, die dem Berg seinen Namen gab. Ein Naturlehrpfad informiert über die Pflanzen und Tiere der Region. Hungrige Wandersleut können in der „Gaststätte Klüschenberg“ einkehren (Öffnungszeiten bitte telefonisch erfragen: 039603-20329).

Klüschenberg
17094
Burg Stargard
Telefon: 039603-20329

Wegbeschreibung

Nach der Stärkung führt der Weg hinunter auf die Klüschenbergstraße. Laufen Sie nach rechts, gelangen Sie in die Rosenstraße, der Sie links folgen. Rechts geht es ab zur Sommerrodelbahn.

Sommerrodelbahn Burg Stargard

Auf dem Hunnenberg erwartet von April bis Oktober jeden Tag die Sommerrodelbahn ihre großen und kleinen Gäste. Die 720 Meter lange Strecke mit acht Steilkurven und zwei Brücken sorgt für Spaß und Nervenkitzel. Gute 30 Höhenmeter geht es dabei hinunter, vorbei an einer Pferdekoppel und Wiesen. Ein Lift zieht die Schlitten wieder ganz bequem nach oben. Die Schlitten sind Doppelsitzer, Kinder können ab 8 Jahre allein fahren. Wer mag, kann auf der Anlage auch Trampolin springen oder Shuffleboard spielen: Dabei müssen zwei Mitspieler mit einer Art „Schieber“ und etwas Schwung Scheiben auf – möglichst hohe – Punktefelder des Spielfeldes platzieren.

Rosenstr. 1a
17094
Burg Stargard
Telefon: (03 96 03) 232 26
E-Mail Adresse: info@rodelbahn-burgstargard.de
Foto: Rodelbahn Burg Stargard

Wegbeschreibung

Von der Sommerrodelbahn geht es den gleichen kurzen Weg über die Rosen- und Klüschenbergstraße zurück. Biegen Sie dann rechts zwischen Schule und Lindebach in den Weg ein, der Sie zu einem schönen Spielplatz führt. Über die Lindebachbrücke, vorbei an der Jugendherberge, gelangen Sie zum Weg am Galgenberg. Es geht bergauf. An der Weggabelung liegt rechter Hand der Stargarder Weinberg. Man mag es kaum glauben, aber hier wächst ein edler Tropfen. Doch Sie gehen nach links. Rechter Hand liegt das Teufelsbruch, ein kleiner schilfbewachsener Teich. An der nächsten Gabelung des Weges steigen Sie scharf links den Galgenberg hinauf.

Galgenberg

Der 89 Meter hohe Galgenberg hat eine interessante Geschichte. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts stand an einem kleinen Platz am Fuß des Berges „zur Abschreckung… aller Kuhdiebe, Nachtpocher (Raubmörder), Klauer und anderer Bösewichter… ein fast 30 Fuß hoher Galgen, … aus einem ganzen Stamm gehauen…“ Er symbolisierte die Stargarder Gerichtsbarkeit, wurde aber nie benutzt. Die eigentliche Gerichts- und Hinrichtungsstätte befand sich auf dem Gelände des heutigen Friedhofes. Auf dem Galgenberg wurden die Missetäter in ungeweihter Erde verscharrt. Spaziergänger haben vom Galgenberg schöne Blicke auf den Klüschenberg, Mühlenteich und auf die Burg Stargard mit ihrem prächtigen Bergfried.

Galgenberg
17094
Burg Stargard
Foto: Rodelbahn Burg Stargard

Tourende am Burg Stargard (Meckl)

Wegbeschreibung

Folgen Sie rechts dem Weg, gelangen Sie zum Aussichtspunkt Töpferberg. Am Fuß des Berges wohnten einst die Töpfer und „Pötter“. Der Berg gab ihnen das Material Ton für ihre zerbrechliche Keramik. Weiter geht es steil bergab zu einer Wegkreuzung. Hier geht es geradeaus und nach leichtem Aufstieg können Sie am Scheunsberg auf die Altstadt schauen. Folgen Sie dem Weg bis zu einem unscheinbaren Abzweig nach links. Er führt steil hinunter zur Carl-Stolte-Straße. Überqueren Sie die stark befahrene Straße und erklimmen Sie dann die Treppe zum Denkmalsberg. Auf diesem Berg befinden sich noch Reste der alten Stadtbefestigung aus dem Jahre 1261 und Kriegerdenkmäler. Gegenüber dem Treppenaufgang führt der Weg wieder hinab. Über den Weg „An den Schanzen“ gelangen Sie in die Grabenstraße, laufen nach rechts zum Papiermühlenweg und diesen nach links – er bringt Sie zur Bahnhofstraße und zum Zug. Hier schließt sich der Rundweg. Sieben Berge haben Sie bezwungen und den achten sind Sie oder Ihre Kinder schwungvoll hinunter gerodelt…

Tourenkarte

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Start/Ende

Burg Stargard (Meckl)

Bahnhofstraße

17094 Burg Stargard

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