Eine Stadt so schön, wie eine Blume

Start
Neustrelitz
Dauer
5 h
Länge
6 km
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Stadthafen, Foto: Stadt Neustrelitz/Roman-Vitt-Fotografie
Schlossgarten Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz/Rebekka Meßner
Plastikgalerie Schlosskirche Stadt Neustrelitz/Roman Vitt Fotografie
Orangerie Stadt Neustrelitz/Roman Vitt Fotografie
Blick auf den Chinesischer Pavillon am Zierker See, Foto: Martin Flögel
Kaffeerösterei „Bohn Aparte“, Foto: Martin Flögel
Marktplatz Neustrelitz, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Stadtkirche  Neustrelitz Roman Vitt
Bibliothek - Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz, Foto: Roman Vitt
Blick auf den Chinesischen Pavillon am Zierker See, Foto: Martin Flögel
Orangerie, Foto: Stadt Neustrelitz/ Rebekka Hedtke
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke
Eckdaten zur Tour
Der Zierker See und schöne Waldgebiete nehmen Neustrelitz in ihre Mitte. Die Herzöge von Mecklenburg-Strelitz wussten nur zu gut, warum sie auf diesem Fleckchen Erde Neustrelitz als neue Stadt anlegen ließen und diese 1733 zu ihrer Residenzstadt machten. Das barocke Schloss von 1731 gibt es zwar nicht mehr – es wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges durch ein Feuer zerstört, später gesprengt und abgetragen – doch der Schlossgarten mit Schlosskirche, Kavaliershaus, Orangerie und Tempeln ist wunderschön zum Spazierengehen. Da ist auch der Stadthafen am Zierker See mit sanierten Speicherbauten, Wasserwanderrastplatz und Anleger für Ausflugsschiffe. Und da ist der gigantische quadratische Marktplatz mit Rathaus, Stadtkirche und Brunnen, von dem sternförmig acht schnurgerade Straßen in alle Himmelsrichtungen streben. Es gibt also jede Menge zu entdecken und obendrein nette Cafés und Restaurants zum Verschnaufen. Steigen Sie in den Regional-Express nach Neustrelitz und durchstreifen Sie die Stadt mit ihrem barocken Charme. 
Ein Stadtrundgang für Kulturliebhaber und Geniesser

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Neustrelitz
8 Tourstationen
6 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Neustrelitz

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Neustrelitz

Wegbeschreibung

Laufen Sie vom Bahnhof auf der Marienstraße zur Friedrich-Wilhelm-Straße und folgen Sie dieser zum Kreisverkehr. Hier beginnt die Straße Am Tiergarten, die – wie der Name es verrät – zum Neustrelitzer Tiergarten mit seinen rund 450 Tieren in vorwiegend heimischen Arten führt. Doch die Gehege lassen Sie bei dieser Tour wortwörtlich „links liegen“ und laufen an der Tiergartengaststätte vorbei durch den Tiergarten-Wald hinunter zum Schlossgarten – das Hirschtor ist der repräsentative Eingang. 

Schlossgarten Neustrelitz

Die barocke Gartenanlage der Residenzstadt Neustrelitz wurde 1726 bis 1732 angelegt und einige Jahre später nach Versailler Vorbild umgestaltet. Die Erweiterung zum englischen Landschaftsgarten erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné.
Im gepflegten Schlossgarten erzählen zahlreiche Brunnen, Figuren, Kopien antiker Skulpturen und Prunkvasen von Kultur und Gartenkunst im 18. und 19. Jahrhundert. Den Abschluss der barocken Mittelachse bildet der 1821 von Friedrich Wilhelm Buttel geschaffene Hebetempel. Der preußischen Königin Louise ist im Schlossgarten eine Gedächtnishalle im klassizistischen Stil gewidmet, in der sich eine Kopie der zweiten Rauch´schen Grabstatue aus weißem Carrara-Marmor befindet. Die geborene Prínzessin zu Mecklenburg-Strelitz starb 1810 während eines Besuches bei ihrem Vater, Großherzig Carl von Mecklenburg-Strelitz, in Hohenzieritz.
Weitere bedeutende Bauwerke im Schlossgartenensemble sind seit der Zerstörung des Residenzschlosses im Jahr 1945 die neugotische Schlosskirche und die klassizistische Orangerie. Durch den Schlossgarten führen viele schöne Spazierwege, wie die Götterallee mit Kopien antiker Gottheiten und allegorischen Figuren, die zu jeder Jahreszeit reizvoll sind.Erleben Sie hier im Sommer zu den Festspielen im Schlossgarten die beliebten Operetten-open-airs des Neustrelitzer Theaters.

An der Promenade 1
17235
Neustrelitz
Telefon: +49 (0)3981 253119
Fax: +49 (0)3981 2396870
E-Mail Adresse: touristinformation@neustrelitz.de
Der Schlossgarten in Neustrelitz von oben, Foto: Stadt Neustrelitz/Rebekka Meßner
Die Orangerie im Schlossgarten in Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz/Rebekka Meßner
Hebetempel im Schlossgarten Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz/ Anne Dziallas
Königin Luise Gedächtnishalle im Schlossgarten, Foto: Stadt Neustrelitz/ Sebastian Haerter
Die Schlosskirche im Schlosspark Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz/ Roman Vitt

Wegbeschreibung

Auf dem Schlossplatz erblicken Sie links ein Kavalierhaus, das heute eine Behörde beherbergt. Rechts erhebt sich die neugotische Schlosskirche mit ihren zwölf schlanken Türmen, die die zwölf Apostel symbolisieren. Seit 2001 dient die Kirche als Galerie für Bildhauerkunst. 

Schlosskirche Neustrelitz

Die 1855 bis 1859 erbaute Schlosskirche gilt als Hauptwerk von Landesbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel in Neustrelitz. Die einschiffige Kirche aus gelbem Backstein weist zahlreiche Türmchen und neugotische Verzierungen auf. Die Figuren der vier Evangelisten am Hauptportal schuf der Neustrelitzer Bildhauer Albert Wolff, ein Schüler des preußischen Bildhauers Christian Daniel Rauch. Bemerkenswert ist die Holzdecke im Innenraum.
Jedes Jahr von Mai bis Oktober werden in der Schlosskriche zwei Ausstellungen mit bedeutenden Werken figürlicher Bildhauerei aus nationalen und internationalen Museen und Sammlungen gezeigt. Im Mittelpunkt des Galeriekonzeptes stehen Lebenswerke von Bildhauerinnen und Bildhauern, Arbeiten jüngerer Autoren oder thematische Ausstellungen, die Plastiken und Skulpturen mehrerer Künstlergenerationen vereinen. So wurden in Neustrelitz unter anderem bereits Werke von Schadow, Rauch, Rodin, Maillol, Lehmbruck, Barlach, Kollwitz, Marcks, Giacometti, Grzimek, Hrdlicka, Cremer und Seitz gezeigt.

Hertelstraße 2
17235
Neustrelitz
Telefon: +49 3981 2390999
E-Mail Adresse: info@kulturquartier-neustrelitz.de
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke
Plastikgalerie Schlosskirche, Foto: Stadt Neustrelitz/Roman Vitt Fotografie
Plastikgalerie Schlosskirche, Foto: Stadt Neustrelitz/Roman Vitt Fotografie
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke
Schlosskirche Neustrelitz, Foto: Stadt Neustrelitz / Rebekka Hedtke

Wegbeschreibung

Laufen Sie von der Schlosskirche über den Friedrich-Wilhelm-Buttel-Platz mit dem Denkmal des Großherzogs Georg zur Orangerie. Sie wird derzeit zwar restauriert, doch das Gebäude, der Vorplatz mit dem Wasserspiel, der Orangeriegarten und der Brunnen mit den Kinderskulpturen sind sehenswert. 

Orangerie Neustrelitz

Erleben Sie die majestätische Schönheit der Orangerie Neustrelitz – ein wahres Kleinod der Architektur im Herzen des historischen Schlossgartens. Eingebettet in die malerische Kulisse von Parkanlagen und Seen, vereint die Orangerie Kultur, Kulinarik und Geschichte auf einzigartige Weise.✨ Ein Ort mit Charme und Eleganz
Die Orangerie wurde im 18. Jahrhundert als prachtvolle Winterherberge für exotische Pflanzen erbaut. Heute beeindruckt sie mit ihrer filigranen Baukunst und ihrem lichtdurchfluteten Ambiente, das zum Verweilen einlädt.�� Kulinarischer Hochgenuss
Genießen Sie in der Orangerie nicht nur den herrlichen Blick auf die Umgebung, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten. Ob ein elegantes Dinner, ein romantischer Kaffee oder ein festlicher Empfang – hier verschmelzen Geschmack und Stil zu einem Erlebnis der Extraklasse.�� Ein Tor zur Natur
Nach einem Besuch lädt der Schlossgarten zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Entdecken Sie die harmonische Verbindung von Natur und Kunst – ein perfekter Ort, um die Seele baumeln zu lassen.Besuchen Sie die Orangerie Neustrelitz und lassen Sie sich von ihrem einzigartigen Flair verzaubern! Hier treffen historische Eleganz und moderne Gastfreundschaft aufeinander. Weitere Informationen erhalten Sie hier. 

An der Promenade 22
17235
Neustrelitz
Orangerie, Foto: Stadt Neustrelitz/ Rebekka Hedtke
Orangerie, Foto: Stadt Neustrelitz/ Rebekka Hedtke
Orangerie, Foto: Stadt Neustrelitz/ Rebekka Hedtke
Orangerie, Foto: Stadt Neustrelitz/ Rebekka Hedtke

Wegbeschreibung

Die Hauptachse des Schlossgartens bringt Sie hoch zum Hebetempel. Im Inneren des Rundtempels steht die Skulptur der Hebe, der griechischen Göttin der Jugend, eine Kopie des Werkes von Antonio Canova. Das Original befindet sich in der Berliner Nationalgalerie. Spazieren Sie nun nach links, führt Sie ein kleiner Parkweg zum Luisentempel, der an die beliebte, mit nur 34 Jahren verstorbene, preußische Königin Luise aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz erinnert. Vis-à-vis sehen Sie den Marstall von 1740, der das Landestheater Mecklenburg beherbergt. Derzeit wird die Dreiflügelanlage mit großer Reithalle umfassend saniert.

Ihr Stadtbummel führt Sie nun über die Useriner Straße zu einem der schönsten Fleckchen von Neustrelitz – ans Ufer des Zierker Sees mit dem schmucken weißen Teepavillon, der Weißen Brücke und dem Bootshaus.

Zierker See

Der Zierker See ist rund 2,6 Kilometer lang, bis zu 1,8 Kilometer breit und durchschnittlich nur 1,6 Meter tief. Da er sehr flach ist und einen schlammigen Untergrund hat, eignet er sich zwar nicht zum Baden, jedoch für schöne Bootstouren und Wanderungen. Ein ca. 11,5 Kilometer langer, ausgeschilderter Rundweg führt um den See. Das Gewässer am westlichen Stadtrand von Neustrelitz ist ein beliebtes Naherholungsziel. Am Uferweg liegen Kleinode wie das einstige herzogliche Wäschespülhäuschen in der Form eines chinesischen Teepavillons, heute ein Café mit herrlichem Blick auf den See, und die Weiße Brücke. Das Bootshaus Neustrelitz, ein kleines Hotel und Restaurant mit Seeterrasse, hält ein führerscheinfreies Motorboot für einen erholsamen Tag auf dem Wasser bereit. Ein Stück weiter auf dem Uferweg Richtung Süden schließt sich das Slawendorf Neustrelitz an.

Haubentaucher auf dem Zierker See, Foto: Martin Flögel
Weisse Brücke, Foto: Martin Flögel
Bootshaus Neustrelitz am Zierker See, Foto: Martin Flögel

Wegbeschreibung

Die Gleise der alten Hafenbahn führen Sie zum Hafenareal. Haben Sie Hunger und mögen Sie Fisch? Dann ist das rustikale Bistro „Zum Fischerhof“ ein guter Tipp. Hier können Sie gemütlich auf der Wiese in Strandkörben sitzen, auf den Zierker See schauen und Fischimbiss genießen. Gut gestärkt laufen Sie zur Hafenmeisterei mit der kleinen Ausstellung zur Hafengeschichte. Heute legen hier nur noch Yachten und Schiffe zum Vergnügen ab – wie die Blau-Weiße-Flotte, die Ausflügler z. B. eine Stunde lang über den Zierker See schippert. Die einstigen Speicher aus Backstein wurden wunderschön saniert und dienen nun als Wohnquartier, Hotel, Restaurant und Café. Im Alten Kornspeicher fand auch die Kaffeerösterei „Bohn Aparte“ ein stilvolles Ambiente.

Kaffeerösterei „Bohn Aparte“ Neustrelitz

Pralle Kaffeesäcke, goldene Behälter und geheimnisvolle Röstmaschinen lassen die Besucher der Kaffeerösterei mit dem bezeichnenden Namen „Bohn’Aparte“ eintauchen in die Welt des Kaffees. Bei Live-Showröstungen weiht Carolin Töllner, ihres Zeichens Chef-Diplom-Kaffee-Sommelière, und ihr Team auch in die Kunst des Kaffeeröstens ein. Acht verschiedene Sorten werden im „Bohn’Aparte“ geröstet, zwei davon sind hauseigene Mischungen: die kräftige, elegante Speichermischung und die mildere, schokoladige Neustrelitzer Mischung. Die Kaffeebohnen kommen u.a. aus Guatemala und Kenia, wie sie gemixt werden aber bleibt geheim. Zwölf bis 25 Minuten dauert ein Röstvorgang. Bei einem Plausch können die Besucher auch erfahren, wie sich der wahre Charakter de Kaffees zeigt, wie man Kaffee richtig lagert, damit er kein Aroma verliert und was dran ist am Mythos, ob Kaffee schön macht.

Am Stadthafen 5
17235
Neustrelitz
Ansprechpartner: Hotel und Kaffeerösterei Alter Kornspeicher
Telefon: 03981 2629649
E-Mail Adresse: info@alterkornspeicher.de
01.01. - 31.12.
Dienstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 09:00 - 18:00 Uhr
Kaffeerösterei „Bohn Aparte“, Foto: Martin Flögel
Kaffeerösterei „Bohn Aparte“, Foto: Martin Flögel
Kaffeesorten, Foto: Martin Flögel
Kaffeerösterei „Bohn Aparte“, Foto: Martin Flögel
Kaffeerösterei „Bohn Aparte“, Foto: Martin Flögel

Wegbeschreibung

Jetzt aber geht es zum gewaltigen Marktplatz! Laufen Sie ein Stück zurück und biegen Sie dann links in die Seestraße ein, die Sie zum Kreisverkehr führt mit der stilisierten Blume in der Mitte – einer Strelitzie: Zu Ehren der britischen Königin und Mecklenburg-Strelitzer Prinzessin Sophie Charlotte, die mit Englands König Georg III. vermählt war, wurde die Blume Strelitzia reginaee genannt. Bekannt ist sie auch als Paradiesvogelblume. Folgen Sie weiter der Seestraße, kommen Sie geradewegs zum Marktplatz mit dem Wasserspiel.

Marktplatz Neustrelitz

Willkommen in Neustrelitz, der charmanten Residenzstadt mit ihrer einzigartigen barocken Stadtanlage! Im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte gelegen, begeistert Neustrelitz mit historischem Flair, symmetrischer Pracht und kultureller Vielfalt.Erleben Sie das beeindruckende Stadtzentrum: Von einem achteckigen Marktplatz aus entfaltet sich die Stadtanlage wie ein sternförmiges Kunstwerk – ein Meisterwerk barocker Stadtplanung und ein echtes Juwel der Architekturgeschichte. Der einzigartige Stadtgrundriss ist einer italienischen Idealstadt nachempfunden und geht auf Pläne des Braunschweiger Baumeisters Christoph Julius Löwe zurück. Die Neugestaltung fand 2003/04 statt und berücksichtigt unterschiedliche historische Bezüge. Das Rondell in der Platzmitte wird von 32 kleinblättrigen Eschen und einem Wasserspiel mit 36 Fontänen geschmückt.An der Einmündung der Fußgängerzone am Rathaus befindet sich die Tourist- und Nationalparkinformation. In wenigen Minuten gelangen Sie zu Fuß in den Schlossgarten und an den Stadthafen. Einen großartigen Eindruck vom Marktplatz vermittelt ein Blick von der 45 Meter hohen Aussichtsplattform des Stadtkirchturmes. 

Markt 1
17235
Neustrelitz
Blick auf die barocke Stadtanlage, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Marktplatz mit Stadtkirche, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Marktplatz mit Stadtkirche, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter

Wegbeschreibung

Zu den historischen Gebäuden, die den Marktplatz säumen, gehört auch die Stadtkirche. Ein Blick hinein lohnt sich wie auch das Treppensteigen zur Aussichtsplattform, die einen schönen Überblick auf die Stadt bietet. Von Anfang Juni bis Mitte September ist die Kirche zwischen 10 und 17 Uhr offen.

Stadtkirche Neustrelitz

Zusammen mit dem Rathaus prägt die Stadtkirche den 1733 angelegten Marktplatz mit dem achtstrahligen Straßenstern. Die Kirche wurde 1768-1778 nach Plänen des Hofarztes Johann Christian Verpoorten als zunächst unverputzter, rechteckiger Saalbau mit innen umlaufenden Emporen errichtet. Baumeister Friedrich Wilhelm Buttel fügte 1828-1831 den 52 Meter hohen Turm und den Außenputz hinzu. Der barocke Altar trägt seit 1856 eine von Großherzogin Marie gefertigte Kopie des Raffael-Gemäldes "`Kreuztragung Christi". Die Orgel ist eine der wenigen Grüneberg-Orgeln in der Region. Sie wurde von der berühmten Orgelbaufirma aus Stettin gebaut und 1893 geweiht.
Die Stadtkirche lädt zu Gottesdiensten, Veranstaltungen im Kirchenjahr und Konzerten, darunter zum jährlichen Grüneberg-Orgelsommer, ein. In den Sommermonaten ist sie tagsüber zur Besichtigung geöffnet. Turmbesteigungen bis zur Aussichtsplattform in 45 Metern Höhe sind möglich und werden auch im Rahmen von Stadtführungen angeboten. Es lohnt sich, die 203 Stufen zu steigen!

Markt 12
17235
Neustrelitz
Blick auf die barocke Stadtanlage, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Marktplatz mit Stadtkirche, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Marktplatz mit Stadtkirche, Foto:  Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter

Wegbeschreibung

Am Marktplatz können Sie sich noch eine Pause gönnen und sich für die letzte Station des Stadtbummels stärken: das Kulturquartier. Laufen Sie vom Marktplatz einfach ein paar Meter die Schloßstraße entlang, stehen Sie in der Nummer 12/13 vor dem einstigen Kaiserlichen Postamt von 1899, das zum Kulturquartier mit einem landeskundlichen Museum wurde.

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz

Zentral im historischen Stadtzentrum gelegen, beeindruckt das preisgekrönte Gebäudeensemble von Kaiserlichem Postamt, Herzoglicher Münzprägestätte und modernem Funktionsbau. Das Kulturquartier vereint das kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek und regionale Archive. Zum Entspannen lädt das Kultur-Café mit Gartenterrasse ein. Wechselnde Sonderausstellungen, thematische Führungen, museumspädagogische Programme und bunte Veranstaltungen bieten viel Raum für Kultur, Begegnung und Inspiration.Die Dauerausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch 300 Jahre Geschichte des Landes Mecklenburg-Strelitz. Wie in einer Schatzkammer erzählen die zahlreichen Ausstellungsobjekte von der Gründung des kleinen Herzogtums im Jahr 1701, der Entstehung der barocken Planstadt Neustrelitz mit ihrem europaweit einzigartigen Marktplatz, dem Leben im herzoglichen Schloss und den diplomatischen Netzwerken des Hofes.Die Stadtbibliothek lädt zum Verweilen und Stöbern durch 30.000 aktuelle Medien ein. Dazu gehören Bücher, Hörbücher, CDs, DVDs und Spiele für kleine und große Gäste sowie Tageszeitungen, Magazine u.v.m. Digitale Medien können über die Onleihe ganz einfach auf das eigene mobile Endgerät geladen werden. Touristen haben die Möglichkeit, alle Bibliotheksservices mit einem Urlaubsausweis für 5 € zu nutzen.Nur eine Tür weiter befindet sich das Karbe-Wagner-Archiv. Hier können sich stadt- und kulturgeschichtlich interessierte Menschen zur Regionalgeschichte erkundigen.Weitere Informationen erhalten Sie hier. 

Schloßstraße 12/13
17235
Neustrelitz
Telefon: 03981 23909-99
E-Mail Adresse: info@kulturquartier-neustrelitz.de
Außenansicht Kulturquartier, Foto: Stadt Neustrelitz / Roman Vitt
Konzert im Kulturquartier, Foto: Kulturquartier
Konzert im Kulturquartier, Foto: Kulturquartier
Dauerausstellung Kulturquartier, Foto: Stadt Neustrelitz/ Sebastian Haerter
Kulturquartier Außenansicht, Foto: Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Museumsrallye für Kinder im Kulturquartier, Foto: Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter
Daueraustellung Kulturquartier, Foto: Stadt Neustrelitz/Sebastian Haerter

Tourende am Neustrelitz

Wegbeschreibung

Laufen Sie nun wieder zurück zum Marktplatz, um zum Bahnhof zu gelangen, und folgen Sie dann von hier einem anderen „Strahl“, nämlich der Strelitzer Straße. Bis zur Kreuzung Elisabethstraße ist sie Fußgängerzone und Einkaufs- und Promeniermeile der Neustrelitzer. Sie gelangen wieder an den Kreisverkehr zum Tiergarten – nur noch ein paar Meter sind es bis zum Bahnhof. Und wenn Sie dann wieder mal eine Strelitzie sehen, wird Sie diese besondere Blüte bestimmt an Ihren schönen Stadtbummel durch Neustrelitz erinnern.

Tourenkarte

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Start/Ende

Neustrelitz

Rudi-Arndt-Platz 1

17235 Neustrelitz

Frische Ideen für Ihre nächste Tour

Mit der Traditions-Schmalspurbahn von Bad Doberan nach Heiligendamm

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Dauer der Tour: 4 Stunden
Länge der Tour: 16 Kilometer

Ein Stadtrundgang durch Angermünde

Nächstgelegener Bahnhof: Angermünde
Dauer der Tour: 4 Stunden
Länge der Tour: 3 Kilometer

Zum Staunen und Genießen nach Donaueschingen

Nächstgelegener Bahnhof: Donaueschingen
Bahnhof
Dauer der Tour: 5 Stunden
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Museums-Hopping in Rockenhausen

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Ein Ausflug zur Burg Lenzen in die Elbtalaue

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Auf künstlerischer Spurensuche durch Uelzen

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Dauer der Tour: 3 Stunden
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Das kunterbunte Viertel

Nächstgelegener Bahnhof: Köln  Ehrenfeld

Dauer der Tour: 3 Stunden
Länge der Tour: 3 Kilometer

Hallo, altes Haus! Ein historischer Stadtbummel

Nächstgelegener Bahnhof: Bahnhof Rheine
Dauer der Tour: 3 Stunden
Länge der Tour: 2 Kilometer
Nächstgelegener Bahnhof: Lutherstadt Wittenberg Hbf
Dauer der Tour: 4 Stunden
Länge der Tour: 4 Kilometer
Nächstgelegener Bahnhof: Wismar
Dauer der Tour: 1 Stunden
Länge der Tour: 3 Kilometer

Husum entdecken

Nächstgelegener Bahnhof: Husum
Dauer der Tour: 5 Stunden
Länge der Tour: 4 Kilometer
Nächstgelegener Bahnhof: Start/Neustadt (Holst.)
Dauer der Tour: 4 Stunden
Länge der Tour: 3 Kilometer