Natur und Industriekultur: der Itzenplitzer Pingenpfad

Waldwanderung zu Stätten des Saarländischen Bergbaus

Start
Schiffweiler
Dauer
5 h
Länge
12 km
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Erlebnisort Reden, Foto: Fabian Hoppstädter
Foto: katjasv, pixabay.com
Industriedenkmal Grube Itzenplitz, Foto: Fabian Hoppstädter
Pumpenhaus im Itzenplizer Weiher, Foto: Fabian Hoppstädter
Eckdaten zur Tour
Der Premiumwanderweg „Itzenplitzer Pingenpfad“ führt durch die Wälder rund um den Itzenplitzer Weiher und vorbei am Industriedenkmal Grube Itzenplitz und dem historischen Pumpenhaus. Unterwegs informieren Schautafeln über den historischen Bergbau in der Region. Eine Einkehrmöglichkeit besteht im beliebten Biergarten der Gaststätte Alt-Steigershaus. Auf dem Hin- und Rückweg geht es durch das Gelände der ehemaligen Grube Reden, das heute ein Erlebnisort mit Wassergärten, einer Alm und dem Museum „Gondwana – Das Praehistorium“ ist. Die Tour beginnt und endet am Bahnhof Landsweiler-Reden.
Eine Wandertour für Naturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Landsweiler-Reden
3 Tourstationen
12 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Landsweiler-Reden

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Landsweiler-Reden

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Landsweiler-Reden geht es über das Gelände der ehemaligen Grube Reden, die 1995 unter Denkmalschutz gestellt und zum Erlebnisort Reden umgestaltet wurde.
 
Der Weg verläuft durch die 2012 eröffneten Wassergärten und weiter am Ortsrand entlang, bis er auf den Itzenplitzer Pingenpfad trifft. 
  
Die Tour führt zunächst bergauf zur den Schlafhäusern, in denen die nicht ortsansässigen Bergarbeiter unter der Woche logierten. Eines der Schlafhäuser mit Original-Fassade existiert noch heute. Richtung Bergmannssiedlung geht es zum „Kolonie-Dorf Heiligenwald“ und zu einem schönen Aussichtspunkt auf Itzenplitzer Weiher und Pumpenhaus. Der Pfad verläuft weiterhin durch den Wald, hinunter zum Wasser und über einen Damm, an dessen Ende die Seerosen-Bank zum Verweilen einlädt.

Vorbei an Kallenbrunner Schacht und Kerpenwald gelangt man zur Schutzhütte St. Barbara und über eine Anhöhe zum Alt-Steigershaus.

Gasthaus Alt-Steigershaus

Das Alt-Steigershaus ist eines der ältesten Gaststätten der Region. Bei Wandernden besonders beliebt ist der Biergarten, der sich direkt am Itzenplitzer Pingenpfad befindet und wunderbar im Grünen liegt. Hier kann neue Kraft für die zweite Hälfte der Tour getankt werden. Auf der Speisekarte stehen klassische Gerichte der gutbürgerlichen Küche.

933G+3H Merchweiler
66589
Merchweiler
Telefon: 06825 5181
Montag: 10:00 - 22:00 Uhr
Dienstag: 10:00 - 22:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 22:00 Uhr
Freitag: 10:00 - 22:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 22:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 22:00 Uhr
Industriedenkmal Grube Itzenplitz, Foto: Fabian Hoppstädter

Wegbeschreibung

Frisch gestärkt geht es nun durch ein Waldgebiet, auf dem sich über 300 Pingen befinden. Die Vertiefungen stammen aus der Zeit vor dem Bergbau, als Steinkohle noch oberirdisch gewonnen wurde.  
 
Weiter geht es in Richtung Grube Itzenplitz. 
 
An dieser Stelle kann die Tour nach 7 Kilometer abgekürzt werden und am Alt-Steigershaus den direkten Weg nur noch ein Kilometer zum Bahnhof Merchweiler folgen.

Industriedenkmal Grube Itzenplitz

Die ehemalige Staatsgrube Itzenplitz wurde 1857 gegründet und prägte die Kulturlandschaft im heutigen Naherholungsraum Itzenplitz. Benannt wurde das Steinkohlebergwerk nach dem preußischen Handelsminister und obersten Leiter des Berg-, Hütten- und Salinenwesens, Graf Heinrich Friedrich von Itzenplitz (1799-1883). Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Grube einen letzten Aufschwung, bevor sie 1958 zur Nebenanlage der Grube Reden und 1960 stillgelegt wurde. 
 
Das gesamte Areal mit den Fördergerüsten der Schächte 2 und 3, Maschinenhaus und Schachthalle sowie die zweigeteilte Waschkaue und der Grubenbahnhof steht unter Denkmalschutz. Die umliegenden Gebäude wurden zu Wohnungen und Büroräumen umfunktioniert.

Am Itzenplitzer Weiher
66578
Schiffweiler
Industriedenkmal Grube Itzenplitz, Foto: Fabian Hoppstädter

Wegbeschreibung

Mit Blick auf den Itzenplitzer Weiher führt der Waldweg zu einer Liegewiese und der ehemaligen Badeanstalt. Das Baden im Weiher ist heute verboten.  
 
Via Fischerhütte geht es nun am Ufer entlang zum Pumpenhaus.

Pumpenhaus im Itzenplizer Weiher

In den Jahren 1878/79 wurde am Ostufer des neu angestauten Weihers ein erstes Pumpenhaus errichtet, das die Dampfmaschinen der Gruben Itzenplitz und Reden mit Wasser versorgte. Das Pumpenhaus in seiner heutigen Form stammt aus dem Jahr 1908 und gilt als Unikat im deutschen Bergbau. Nach der Stilllegung der Grube wurde es von einem Förderverein vor dem Verfall gerettet und restauriert. Es ist ein beliebtes Fotomotiv und kann unter anderem für Trauungen gebucht werden.

83XW+X7 Schiffweiler
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Schiffweiler
Industriedenkmal Grube Itzenplitz, Foto: Fabian Hoppstädter

Tourende am Bahnhof Landsweiler-Reden

Wegbeschreibung

Vorbei am Tennisclub Heiligenwald geht es zurück zum Erlebnisort Reden. Wer noch Zeit und Energie hat, kann das weitläufige Gelände inklusive Alm erkunden oder das Museum „Gondwana – Das Praehistorium“ besuchen, das seine Besucher:innen mit auf eine Reise in die Welt der Dinosaurier nimmt und diese mit modernster Animationstechnik audiovisuell zum Leben erweckt. 

Mit vielen neu gewonnen Eindrücken wird die Heimreise vom Bahnhof Landsweiler-Reden angetreten.

Tourenkarte

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Start/Ende

Bahnhof Landsweiler-Reden

Bahnhofstr. 22

66578 Schiffweiler

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