Eckdaten zur Tour
Lange Zeit war die Weinbautradition in weiten Teilen Brandenburgs fast vergessen. Nun lebt sie wieder auf, auch rund um Königs Wusterhausen im Dahme-Seenland. Im Schloss trank einst Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. mit seinen Gästen gern den hiesigen Rebensaft, heute haben Weingenießer einen schönen Blick auf das Schloss und den Nottekanal von der Terrasse des Weinladens am Kanal. In Bestensee wachsen auf einem Weinberg sogar wieder die ersten Rebstöcke. Hier wacht Weingott Bacchus, aus Holz geschnitzt, dass die Reben gut gedeihen. Das Weinhaus Mittenwalde hält ein breites Weinsortiment bereit. Um hier die richtige Auswahl zu treffen, empfiehlt sich vorher ein Rundgang durch den Weinlehrgarten des Heimatmuseums.
Gelegenheiten, edle Tropfen zu kosten oder zu kaufen, gibt es für Kulturliebhaber und Genussradler also reichlich. Die Tour ist aber auch bestens geeignet für Familien, denn entlang der Route locken mehrere Badeseen. Mit 27 Kilometer Länge hält sich die Distanz in Grenzen, so dass jeder entspannt und ohne Hektik in die Pedale treten kann. Planen Sie für die Tour am besten 3 Stunden reine Fahrzeit ein, dann bleibt genügend Zeit für Weingenuss mit oder ohne Badevergnügen.
In Königs Wusterhausen liegt der Radverleih Fahrradservice Ranzinger in Bahnhofsnähe (Eichenallee 8). Eine vorherige Reservierung der Räder ist empfehlenswert (Tel. 03375-293909), an Sonntagen ist geschlossen. Wenn Sie mit eigenen Rädern anreisen, beachten Sie bitte, dass im Regionalverkehr kein Anspruch auf Fahrradmitnahme besteht.
Eine Radtour für Kurztrip, Familien, Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Geniesser
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.