Reif für die Insel und spannende Geschichte?

Eine Tour zur Insel Dänholm

Start
Stralsund
Dauer
5 h
Länge
9 km
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Insel Dänholm, Foto: Tourismuszentrale Stralsund/Martin Elsen
Rügenbrücke, Foto: Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund
nautineum, Foto: Johannes-Maria Schlorke
Marinemuseum, Foto: Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund
021-Nautineum, Foto: Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund
Eckdaten zur Tour
Wer hat bei der Fahrt über die riesige Rügenbrücke nicht schon aus rund 45 Metern Höhe auf jene kleine Insel zwischen Stralsund und Rügen herabgesehen und sich gefragt, was dort wohl los sei. Die Rede ist von der 95 Hektar großen Insel Dänholm. Auf diesem kleinen Eiland, das zur Hansestadt Stralsund gehört, gibt es ziemlich viel zu sehen. Also nichts wie hin! Entweder Sie nehmen vom Stralsunder Hauptbahnhof den Bus der Linie 1, der Sie direkt auf die Insel bringt. Oder Sie laufen die rund 3,5 Kilometer. Dieser Weg bietet Ihnen beeindruckende Panoramablicke.
Ein Stadtrundgang für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Stralsund Hbf
3 Tourstationen
9 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Stralsund Hbf

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Stralsund Hbf

Wegbeschreibung

Schon die ersten Meter auf dem Fußweg am Kleinen Frankenteich bescheren Ihnen schöne Sichten auf das Wasser. Der Frankenwall und die Karl-Marx-Straße bringen Sie zur Fährhofstraße, der Sie ein gutes Stück bis zum Frankendamm folgen. Nach wenigen Schritten beginnt auf der anderen Straßenseite die Gartenstraße, die an der Hafenbahn zur Ziegelstaße wird und Sie unter der Rügenbrücke zur Werftstraße führt. Folgen Sie ihr auf die Ziegelgrabenbrücke. Sechsmal am Tag wird diese Klappbrücke 20 Minuten lang für den Schiffsverkehr geöffnet und ist deshalb zu diesen Zeiten auch für Fußgänger nicht passierbar. Die Brücke ist Teil des Rügendamms, der Mitte der 1930er-Jahre den bis dahin üblichen Fährverkehr ablöste. Über die Große Rügenbrücke, die ohnehin für Fußgänger und Radfahrer gesperrt ist, gibt es keinen Zugang zur Insel. In dem Maße, wie die Insel Rügen als Ausflugs- und Ferienziel immer beliebter wurde, erwies sich der in die Jahre gekommene Rügendamm für den Straßenverkehr immer mehr als Nadelöhr und so wurde die Rügenbrücke gebaut.

Rügenbrücke

Nach einer dreijährigen Bauzeit (August 2004 bis Oktober 2007) wurde die Rügenbrücke Ende 2007 durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Die Baukosten beliefen sich auf rund 125 Millionen Euro. Mit einer Gesamtlänge von 4.097 Metern (davon 2.831 Meter Brückenbau) verbindet die dreispurig befahrbare Brücke, die größte Insel Deutschlands mit dem Festland. Sie entlastet den Rügendamm der bis dahin die einzige Verbindung zur Insel war. Zu Spitzenzeiten misst dieser ein Fahrzeugaufkommen von 30.000 Fahrzeugen täglich. Die beiden Pylonen der Schrägseilbrücke betragen eine Höhe von 127,75 Metern und bilden mit der geschwungen Form der Querung eine Segelyacht nach. Außerdem ist die größte Schrägseilbrücke Deutschlands 42 m hoch und bildet somit eine ideale Durchfahrtshöhe für den internationalen Schiffsverkehr.

B 96
18439
Stralsund
Rügenbrücke, Foto: pixabay/Erich Westendarp
Rügenbrücke, Foto: pixabay/Erich Westendarp

Wegbeschreibung

Von der Ziegelgrabenbrücke konnten Sie bereits sehen, dass der Dänholm durch die beiden Zufahrten zum Yachthafen in einen großen und einen kleinen Inselteil getrennt ist. Auch können Sie sich davon überzeugen, dass der Dänholm eine grüne Insel ist, die zu erholsamen Erkundungen einlädt. Um ans erste Ziel der Tour zu gelangen, verlassen Sie den Fußweg entlang des Rügendamms und folgen der Straße „Zum kleinen Dänholm“. Vorbei am Yachtclub gelangen Sie über eine Brücke auf den kleinen Teil der Insel. Nun sind es nur ein paar Schritte bis zum Besucherzentrum des NAUTINEUMS, das durch die Form einer Bootshalle auffällt. Das Freiluftmuseum bietet u.a. eine interessante Zeitreise in die Fischereigeschichte.

NAUTINEUM - *VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN*

Auf dem Dänholm in Stralsund findet man seit 1999 das NAUTINEUM, ein Ausstellungszentrum für Fischerei, Meeresforschung, Gewässerkunde und Seewasserstraßen. Dort erhält man u. a. einen Überblick über die vorpommersche Küstenfischerei. In der architektonisch originellen 14 m hohen Bootshalle befindet sich neben kleineren Strandbooten das Museums-Zeesboot STR 9 unter voller Besegelung. Ebenfalls in der Bootshalle gibt es eine kleine Ausstellung mit 35 Modellen traditioneller Arbeitsboote - allesamt im Maßstab 1:15. Auf dem weitläufigen Freigelände des NAUTINEUMs mit seinem schönen Baumbestand sind viele imposante Originalexponate zu sehen, wie z. B. Kutter, ein begehbarer Fischerschuppen, ein Reusenplatz der Fischer und die erste deutsche Unterwasserstation BAH 1. Besonders spannend ist das Unterwasserlabor HELGOLAND, das sogar von innen erkundet werden kann.Im NAUTINEUM, an diesem Logenplatz am Sund, gibt es gratis eine grandiose Aussicht dazu - auf die neue Rügenbrücke. Am Besucherzentrum befinden sich kostenlose Parkplätze und auf dem Ausstellungsgelände ein maritimer Abenteuerspielplatz für Kinder. Außerdem sind Hunde angeleint ausdrücklich willkommen.

Zum Kleinen Dänholm
18439
Stralsund
Telefon: +49 (0)3831 288010
Fax: +49 (0)3831 288020
E-Mail Adresse: info@meeresmuseum.de
Rügenbrücke, Foto: pixabay/Erich Westendarp
Rügenbrücke, Foto: pixabay/Erich Westendarp

Wegbeschreibung

Kehren Sie nach dem Besuch des NAUTINEUMS auf die Hauptinsel zurück. Sollten Sie vor 14 Uhr über die Verbindungsbrücke kommen, lädt Sie linker Hand die „Längsseits Kantine“ (Tel. 03831-470167) zu einer stärkenden Rast ein. Gehen Sie bis zu jenem Parkplatz, an dem Sie bereit auf dem Hinweg vorbeigekommen sind. Dort führt rechter Hand ein mit Seezeichen markierter Weg in einen Park mit zum Teil uralten Bäumen. Vor rund 150 Jahren, als auf der Insel noch das Militär herrschte, wurden die Wege mit Kastanien, Eschen und Ahornbäumen in Alleen verwandelt. Der Weg führt zur denkmalgeschützten „Sternschanze“, die zu den Befestigungsbauten vergangener Jahrhunderte gehörte. Schon im Mittelalter besaß die Insel Dänholm Bedeutung für die Verteidigung der Hafenstadt Stralsund. Mehr und mehr wurde sie zur vorgelagerten Festung mit ausgedehnten Kasernenanlagen ausgebaut. Mal lagerten hier Schweden, dann Preußen, dann Franzosen und wieder Preußen. Das war die Zeit, die der Insel Dänholm den Beinamen „Wiege der preußischen Marine“ einbrachte. Erst mit dem Abzug der Bundeswehr 1991 endete die militärische Geschichte der Insel. Mehr darüber erfahren Sie im Marinemuseum, das im einstigen Offizierskasino sein Domizil fand. Die Wälle und Kasematten der früheren „Sternschanze“ gehören ebenfalls zu den Exponaten. Hingucker des Museums, das zum Stralsund Museum gehört, ist der blaue Marinehubschrauber auf der Freifläche.

Marinemuseum

Das Marinemuseum ist eine Außenstelle des STRALSUND MUSEUM auf der Insel Dänholm. Die kleine Insel am Rügendamm war schon bei den Belagerungen Stralsunds im Mittelalter strategisch bedeutsam. Hier schlug später die Geburtsstunde für die Preußische Marine. Auch Seestreitkräfte des Deutschen Reichs und der DDR waren hier stationiert. In der ehemaligen Kaserne und auf dem Freigelände, umgeben von den Wällen der historischen Sternschanze, kann man seit 1992 in die Marinegeschichte eintauchen. Gezeigt werden zahlreiche Originalobjekte aus der militärischen Seefahrt wie Uniformen, Gerät, Waffen, Modelle sowie Fotos, Filme und Dokumente. Auf dem Freigelände zählen das leuchtend blaue Original eines Marinehubschraubers sowie ein Torpedoschnellboot zu den Attraktionen. 2021 eröffnete die neue Schau "Kriegsschiffe unter Segeln". Die Schau "Mein Marinemuseum" nähert sich anlässlich des 30jährigen Bestehens des Marinemuseums aus persönlicher Sicht vieler engagierter Mitstreiter*innen den Geschichten einzelner Objekte der marinehistorischen Sammlung. 

Zur Sternschanze 7
18439
Stralsund
Telefon: +49 3831 297327
Fax: +49 3831 25253600
E-Mail Adresse: kulturhistorisches-museum@stralsund.de

Tourende am Bahnhof Stralsund Hbf

Wegbeschreibung

Bevor es wieder zurück geht, spazieren Sie auf dem Liebitzweg noch zur Nordküste der Insel. Dort stoßen Sie auf einen Naturstrand und den Yachthafen. Von hier haben Sie nicht nur interessante Sichten auf die Boote, sondern auch tolle Blicke auf die Silhouette von Stralsund. Der Liebitzweg bringt Sie zurück auf den Rügendamm mit der Ziegelgrabenbrücke – den Weg zurück zum Stralsunder Hauptbahnhof kennen Sie ja bereits.

Tourenkarte

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Start/Ende

Bahnhof Stralsund Hbf

Tribseer Damm 75

18437 Stralsund

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