Von Wehlen nach Rathen über Deutschlands bekannteste Brücke

Wanderung am Tor zum Elbsandsteingebirge

Start
Stadt Wehlen
Dauer
4 h
Länge
6 km
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Aussicht von der Bastei aus, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Steinerner Tisch, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Blick auf die Basteibrücke, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Felsenburg Neurathen, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Amselsee, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Eckdaten zur Tour
Die Basteibrücke ist die berühmteste Sehenswürdigkeit im Elbsandsteingebirge. Fast 200 Meter über der Elbe führt sie durch ein zerklüftetes Felsenriff. Hier finden sich manche der markantesten Aussichtspunkte der Sächsisch-Böhmischen Schweiz.

Diese Tour verbindet mit der Stadt Wehlen und dem Kurort Rathen zwei idyllische Orte mit dieser beliebten Sehenswürdigkeit. Es gibt Einblicke in die faszinierende Felsenwelt des Rathener Gebiets und, wie der Mensch über die Jahrhunderte die landschaftlichen Reize ergänzt hat. Außerdem Spuren einer mittelalterlichen Felsenburg und von August dem Starken, dazu einen romantischen kleinen See, für dessen Entstehung der Natur ein wenig nachgeholfen wurde.

Übrigens: Bei Tourstart am Morgen gegen 8 Uhr ist die Bastei noch nicht so stark besucht!

Diese Tour ist in Kooperation mit dem Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. entstanden.
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Stadt Wehlen (Sachs)
4 Tourstationen
6 km / 4 Stunden
Endbahnhof
Kurort Rathen (Kr Pirna)

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Stadt Wehlen (Sachs)

Wegbeschreibung

Los geht es vom Bahnhof der Stadt Wehlen hinunter ans Elbufer. Hier setzen Sie mit der Fähre auf die andere Elbseite über. Das Städtchen ist seit der Romantik ein beliebtes Ausflugsziel. Nicht lange nach dem Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1848 hatte der Ort schon fast 50 Fremdenführer.

Von der Anlegestelle schlendern Sie ein Stück elbaufwärts, bevor der Anstieg über den Schwarzbergweg beginnt. Er ist nicht sehr lang und die Wege sind gut, aber ein bisschen steil wird es hier schon.

Sie gehen übrigens gerade ein Stück des Malerwegs. Das ist ein 112 Kilometer langer Rundweg, auf dem einst Berühmtheiten wie Caspar David Friedrich durch tiefe Schluchten, dichte Wälder und bizarre Sandsteinformationen wandelten und sich zu so manchem Gemälde inspirieren ließen.

Nach dem Anstieg erreichen Sie den Steinernen Tisch, eine gute Gelegenheit für eine Rast und einen Blick in die Geschichte.

Steinerner Tisch

So manches prunkvolle Bauwerk in Dresden und Umgebung geht auf den baufreudigen absolutistischen Kurfürsten August den Starken zurück. Und auch den Steinernen Tisch ließ er errichten – für einen einmaligen Anlass. Wo heute jeden Tag Ausflügler rasten, nahm er 1710 mit seiner Jagdgesellschaft ein kurfürstliches Essen ein. Davon profitieren die wanderlustigen Gäste des Elbsandsteingebirges auch 300 Jahre später noch.
 

Alte Wehlstraße 39
01847
Lohmen
Abstieg von der Bastei, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Wegbeschreibung

Sind Sie bereit für den meistbesuchten Anziehungspunkt in der Sächsischen Schweiz? Es ist nicht mehr weit.

Folgen Sie dem Fremdenweg für etwa einen Kilometer und Sie erreichen die berühmte Basteibrücke.

Basteibrücke

Die wohl bekannteste Brücke Deutschlands in der als Bastei bezeichneten Felsformation ragt knapp 200 Meter senkrecht über der Elbe auf. Früher war das zerklüftete Felsriff mit einer Holzbrücke zugänglich. Im Jahr 1851 wurde die steinerne Brücke gebaut. Von der Brücke und den umliegenden Aussichten schweift der Panoramablick durch die Landschaft, tief ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge.

Abstieg von der Bastei, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Wegbeschreibung

Hinter der Basteibrücke erreichen Sie in wenigen Schritten auch schon Ihr nächstes Ziel: die Felsenburg Neurathen.

Felsenburg Neurathen

Die größte Felsenburg der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und eine der ältesten Wehranlagen der Gegend wurde 1289 erstmals urkundlich erwähnt und war ab Mitte des 15. Jahrhunderts endgültig im Besitz der sächsischen Kurfürsten. Wie die meisten Felsenburgen im Elbsandsteingebirge war sie größtenteils aus Holz gebaut.

In den 1980er Jahren wurde das große Areal der ehemaligen Burg zum Freilichtmuseum. Dort sind heute Spuren der Burg, ihrer Behausungen und Verteidigungsanlagen zu sehen. Auf einem Rundgang sind Auflager für die Holzbalken, die Zisterne und manche aus dem Fels gehauene Räume und Durchgänge zu entdecken, zudem Steinkugeln mittelalterlicher Katapulte und eine für das Freilichtmuseum rekonstruierte Steinschleuder. Ausgrabungen haben Keramik und andere Funde zu Tage gefördert.

Abstieg von der Bastei, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Wegbeschreibung

Nach der Besichtigung der Felsenburg steigen Sie den Basteiweg mit seinen Stufen hinab in den Amselgrund und folgen dem Grünbach linksherum zum Amselsee.

Amselsee Rathen

Der etwa 540 Meter lange und bis zu vier Meter tiefe See ist in den 1930er Jahren entstanden. Eine rund fünf Meter hohe Talsperre staut hier den Grünbach. Die ihn umgebenden Kletterfelsen bieten eine zauberhafte Kulisse für eine kleine Bootsfahrt.

Abstieg von der Bastei, Foto: Thiel, Lizenz: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Tourende am Kurort Rathen (Kr Pirna)

Wegbeschreibung

Folgen Sie zum Abschluss dem Grünbach zurück durch den Amselgrund und am Mühlteich vorbei in den Kurort Rathen. Wenn Sie mögen, dann kehren Sie doch in eines der zahlreichen Restaurants des Kurorts ein.

Ihre Tour endet, wie sie begonnen hat. Sie setzen mit der Gierseilfähre über zum Bahnhof auf der linken Elbseite.

Tourenkarte

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Start

Stadt Wehlen (Sachs)

Bahnhofstr. 1

01829 Stadt Wehlen

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